Andrzej Koston - Illustration

Wunderbare Illustrationen für bekannte Kunden und Zeitschriften macht Andrzej Koston; viele davon sind auf seiner Site zu sehen, auch Animationen.
.(Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) — 12.09.2002 — permalink
Pygmalion

Pygmalion ist ein König von Kypros, der sich in das Elfenbeinbild der Aphrodite verliebte.
Er wollte nicht heiraten, weil sein Herz und seine Sinne von einer schneeweissen Elfenbeinstatue gefangengenommen waren, die die unbekleidete, in ihrer Gestalt vollkommene Aphrodite darstellte. Er selber hatte sie mit so viel Leidenschaft geschaffen, dass die Materie fast lebendig schien. Die sie streichelnde Hand konnte nicht unterscheiden, ob sie aus Elfenbein oder echtem Fleisch war. Pygmalion küsste und umarmte die Statue und glaubte, dass seine Liebe erwidert würde. Nachts legte er sich neben sie, am Tag kleidete er sie an und schmückte sie mit Juwelen. Dann kam das in Zypern so wichtige Fest zu Aphrodites Ehren. Nach den üblichen Opfergaben, näherte sich Pygmalion, seine Ergebenheit bezeugend, dem Altar und bat die Götter scheu, dass sie ihm eine Frau gönnen mögen, die der von ihm geschaffenen ähnelte. Er wagte nicht zu sagen, dass er sich genau sein Elfenbeinmädchen gewünscht hätte, doch Aphrodite, die bei ihrem Fest anwesend war, verstand das Gebet und erweckte die Statue zum Leben. Aus der Verbindung zwischen Pygmalion und der von der Göttin bewilligten Kreatur ging Paphos hervor.
aus mythologica.de
Michael Schüle, Redaktionsmitglied des Druck & Medien Magazins wendet sich im Editorial der aktuellen Augabe dem «Pygmalion-Effekt» zu und kritisiert die Selbstmitleids- und Durchhalteparolen unseres Gewerbes. Diese können nur zu leicht zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden, eben dem «Pygmalion-Effekt». Eigentlich ist die Sage eine glückliche Geschichte, jedoch weiss jeder, dass deren negative Interpretation sicherlich nicht fasch ist.
Michael Schüle hat Recht; den Kopf in den Sand stecken bringt nichts - Jammern auch nicht! Besinnen wir uns auf unsere Kompetenzen und Leistungsfähigkeit und packen es an. Mutige Zeiten eben.
.(Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) — 11.09.2002 — permalink
Ascii Art by Andreas Freise

Andreas Freise muss Stunden über Stunden an seinem Text-Editor zugebracht haben, um seine Ascii Art zu erstellen. Es ist faszinierend, was er unter Verzicht auf Grafiken erzeugt!
.(Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) — 10.09.2002 — permalink
ästhetische Dokumente wie von selbst…
Xerox hat eine Technologie antwickelt, die jeden Anwender - auch ganz ohne gestalterische Vorbildung - in die Lage versetzten soll, attraktiv gestaltete Dokumente zu erzeugen. Gemeint ist damit nicht der x-te Publisher, sondern eine automatisierte Verarbeitung von Dokumenten, die dann nach «allgemein gültigen Designregeln» ansprechend aussehen.
Das System soll nach Angaben seiner Entwicklerin Lisa Purvis Textblöcke, Bilder, Grafiken, Überschriften und Weißbereiche wie ein Grafiker völlig selbstständig zusammenstellen. Anwendungsbereiche seien sowohl personalisierte Webseiten als auch Ausdrucke.
Wir werden diese Enwicklung verfolgen, wenngleich auch mit einiger Skepsis. Wir werden uns weiterhin dagegen wehren, Gleiches noch gleicher zu machen!
(via Nordgrafik.de News)
.(Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) — 03.09.2002 — permalink
Design - Arte-Themenabend
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Am 19.09. widmet sich Arte einen ganzen Abend dem Thema Design.
Design oder die Perfektion der Form
Von der Zahnbürste zum Computer: Design findet sich in allen Lebensbereichen. ARTE porträtiert den Designer Philippe Starck und begibt sich in die Ideenwelten von Designern, die unseren Alltag prägen oder ihn bereits geprägt haben.
Zum Beginn gleich eine Legende: die einstündige Dokmentation «Starck». Im weiteren «Legendäre Formen - Grosse Design-Erfolge des 20. Jahrhunderts», soll heissen Käfer und Co.
Danach dreht sich’s um das «Designobjekt Büro» und nach einer weiteren Folge «Legendäre Formen» schliesst Maestro Starck den Abend mit «Why are you creative?».
.(Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) — 02.09.2002 — permalink
Unbezahlbarer Lifestyle

Ausgefallenen Lifestyle-Produkte, wer sucht sie nicht? Dan Pearlman hat sie. Die Accessoires, Objekte und Lampen aus seiner Kollektion kann man aber nicht kaufen. Seine Objects of Desire muss man selbst basteln, die Anleitungen gibt’s auf seiner Seite. Merke: Kaufen kann jeder - Bauen muss man können.
Hier eine Kostprobe:
Zusammensetzung
- 1 Liter Milchtüten
- Kühlschrankbirne 25 Watt
- E 14 Fassung
- 2 Gewinderinge
- Kabel
- Schnurzwischenschalter
- Haltewinkel
- Netzstecker
1.
Milchtüte ausspülen und trocknen lassen.2.
Loch für die Fassung und seitlichen Schlitz für Haltewinkel in den Boden der Milchtüte einschneiden.3.
Schnurzwischenschalter, Netzstecker und Fassung an Kabel anschliessen und Lampe in Fassung schrauben.4.
Fassung in Milchtüte einsetzen, sodass Tütenboden und Haltewinkel zwischen den Gewingeringen verklemmt werden.
Ich finde, das ist wie Maus-Sendung, Peter Lustig und IKEA auf einmal - aber mit viel Style!
.(Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) — 31.08.2002 — permalink
Titelseiten des Tages

Vor dem «NEWSEUM» auf der Pennsylvania Ave. in Washington befindet sich die Ausstellung «Today’s Front Pages». Es werden die aktuellen Titelseiten von mehr als 100 internationalen Zeitungen gezeigt.
Seit neuestem ist diese Ausstellung auch online verfügbar - und das mit den aktuellen Titelseiten von nicht weniger als 119 Zeitungen! Die gibt’s im JPG-Format als Voransicht und als PDF zum Download.
Ein sensationeller Service, wie ich finde! Man kann jeden Tag schauen, was Menschen irgendwo auf der Welt bewegt…
Übrigens, bei manchen Titelseiten sind auch noch die Druck-Kontroll-Marken im JPG und PDF drauf - quasi ein bisschen Zeitungsproduktion zum Anfassen…
.(Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) — 30.08.2002 — permalink
Hasengrüße aus Nürnberg

NÜRNBERG, 28. August. Die Tierliebe führt die Deutschen seit 500 Jahren in die Irre. Auf tausend Tellern, Kissen, Deckeln und Kacheln lag schon Albrecht Dürers braver Hase. Ein richtiger Feldhase aber ist nie brav und als Haustier nicht geeignet. Sich malerisch zu drapieren, mit akkurat eingeklemmten Hinterläufen und manierlich ausgestreckten Vorderpfoten, käme ihm nicht in den Sinn. Auch möchte sich der Hasenmann, der Rammler, nicht liebkosen lassen, von menschlichen Händen nicht und von menschlichen Blicken ebensowenig. Er liebt seine heimatliche Höhle und kennt die zweibeinige Hinterhältigkeit. Kluges Tier. Weit draussen, wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen, möchte der Hase leben, weshalb er das Hasenpanier ergreift, sobald sich ein Mensch ihm nähert. Langsam, weil selbst eine rennende Person es kaum auf 80 Stundenkilometer bringt, die Spitzengeschwindigkeit des animalischen Angsthasen.
Da liegt also, zur Vervielfältigung aufrufend, der Aquarellhase über Albrecht Dürers Monogramm und der Jahreszahl 1502. Die Schönheit und Weichheit des Fells haben die pseudokünstlerischen Verwerter nicht immer getroffen, wohl aber die berühmte Ruhelage, mögen die Schnurrbarthaare des Nagers auch nicht überall in die Luft stechen, dass es eine Wonne ist.
Bei den Kopien blieb es nicht, denn der Kitsch kam hinzu. Im Nürnberger Rathaus dokumentiert das “projekt a. dürer” noch bis zum 1. September die Verwendbarkeit der klassischen Pose, die nachgeahmt und nachgeäfft, aber auch verspottet und verfremdet werden kann. Da liegt der Hase im Pfeffer und nicht im Zucker, weshalb bei der Projektgruppe der Spass am Spott dominierte und nicht die Nörgelei an der Naivität. Klaus Staeck steckt den Hasen in eine Folterkiste, doch was im Offset-Druck aus dem Holz herausschaut, Gesicht mit Ohren und die vordersten Vorderpfoten, genügt zur Identifizierung. Klaus Kunz setzt dem Tier eine Gasmaske auf, doch ihrer Klassik wegen verweisen auch die hinteren Körperteile einwandfrei auf AD. Susanne Aschka ersetzt die bildschönen Löffel des Tieres durch Dürers Betende Hände und hat damit den Betenden Hasen geschaffen.
Da der Phantasie keine Grenzen gesetzt sind, der Ähnlichkeit aber schon, bedarf es einer Spezialausstellung, damit die Einbildungskraft des Besuchers selbst einen ausgemergelten Hasenkadaver oder einen am Boden kriechenden Weihnachtsmann mit Dürers Kuscheltier in Verbindung bringen kann. Schon der alte Brehm hatte sich ambivalent geäussert. Gewöhnt an den geistigen Anblick wilder Tiere, stufte er den Feldhasen als harmlos ein, bemerkte aber auch, dass manche ihn für “boshaft und unfriedlich im höchsten Grade” hielten. In der Symbolkunde ist der Hase mit seinem schutzfarbenen Fell das reinste Chamäleon. Keinerlei Einigkeit herrscht darüber, ob er die Dummheit oder die Schlauheit versinnbildliche, keine auch, ob er für Glück oder Unglück stehe. Wenigstens zweifelt niemand an seinem Lotterleben, das insofern der Vernunft entspricht, als die Häsin im Jahr nicht einmal, sondern zwei- bis viermal wirft. Deshalb ist der Hase ein Symbol für Sinnlichkeit und Unkeuschheit, aber auchfür die christliche Auferstehung. Auch Symbollexika verweisen auf Christus, zu dem der Hase laufen kann, sogar sehr schnell laufen kann, wie wir mittlerweile wissen.
Roswin Finkenzeller in Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.08.2002, Nr. 200 / Seite 7
P.S. Ein kleiner roter Plüsch-Hase dient als Eintrittskarte…
.(Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) — 29.08.2002 — permalink
Google knacken
In den USA ist es bereits ein Volkssport und nun ist es auch über den grossen Teil geschwappt. «googlewhack» heisst der Spass und unter [url=http://www.knackdengoogle.de]http://www.knackdengoogle.de[/url] kann man sein Können nun hierzulande unter Beweis stellen.
Google.de befindet sich mit Tausenden von Treffern auf dem Weg zur grössten Suchplattform Deutschlands.
Das Ziel des Spiels “Knack den Google” besteht darin, Google.de zu “besiegen”; also zwei existierende Begriffe zu finden, die in Verbindung miteinander genau einen Treffer der Suchmaschine erzielen.
Übrigens ist es uns beinahe auf Anhieb gelungen, denn die Begriffe «Stahlstich» und «demand» (stahlstich-on-demand???) sind beinahe unvereinbar und bringen nur einen Treffer.
.(Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) — 29.08.2002 — permalink
Das Neue Design

[...] Neue Entwicklungen treten neben die alten, wobei letztere dadurch neue Impulse erhalten. Handwerkliche Fähigkeiten mögen heutzutage für die Befähigung der meisten Gestalter nicht mehr vorrangig sein, gleichwohl sind sie weiterhin gefragt. So produziert etwa die Schweiz gleichzeitig Kuckucksuhren sowie Rolex- und Swatch-Chronometer, die alle ein anderes Design- und Marketingkonzept repräsentieren. [...]
Heskett, John (2002): “Wo bleibt das Neue Design?”, in: form, Heft 185, Seite 91 - 95
Schade, das mit der handwerklichen Befähigung! Wir glauben aber nach wie vor, dass derjenige, der aussergewöhnliches leisten will, sein Handwerkszeug in Vollendung beherrschen muss!
.(Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) — 28.08.2002 — permalink
Wieviele Planeten braucht ein Mensch?
Footprint ist eine Initiative des WWF Schweiz. In einer liebevoll gemachten Flash-Präsentation werden Fragen über das eigene Verhalten zur Umwelt gestellt. Dann erfährt man, wievieler Planeten es an Ressourcen bedarf, wenn jeder so handelt. Man muss nicht gleich zum Extrem-Öko werden, um unter 2,5 Planeten zu kommen! Abschliessend kann man unserem Planeten Geschenke machen, indem man die ein oder andere Massnahme verspricht.
.(Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) — 27.08.2002 — permalink
Karlheinz Bölling wird 60
Karlheinz Bölling feiert heute seinen 60. Geburtstag. Aus Anlass der Flutkatastrophe verzichtet er auf oppulente Gelage und erbittet Spenden zugunsten der Opfer statt Geschenken oder Blumen.
Das Team von Bölling gratuliert herzlich!
.(Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) — 26.08.2002 — permalink
Die Neue Sammmlung München

Die Neue Sammlung München gibt es seit 1925, sie umfasst über 60.000 Stücke, aber eine Ausstellungsfläche hatte sie bislang nicht - sieht man einmal von der Direktorenvilla des Bayerischen Nationalmuseums ab.
Jetzt ist es endlich geschafft und am 16. September 2002 öffnet die Pinakothek der Moderne die Pforten zu 12.000 qm Fläche. Neben Klassikern wie Ro 80 und 911er finden sich auch eine Vielzahl von Stücken aus der Sparte «Graphic Design»: das IBM-Poster von Paul Rand aus dem Jahr 1980 ist nur eines davon.
.(Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) — 23.08.2002 — permalink
publish.de
[...] Die hohe Schule sind Reliefprägungen mit dreidimensionalen Verläufen. [...]
Das verrät uns das Glossar von publish.de unter dem Stichpunkt »Blindprägung«. Hier findet man zu Fachbegriffen eine kurze und stichhaltige Erklärung - und das beinahe zu allen: das Hurenkind ist dabei, der Schusterjunge durfte wohl nicht…
Insgesamt ein gutes Portal aus unserer Branche: gute Beiträge, aktuelle News etc.!
.(Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) — 23.08.2002 — permalink
Samohvalov’s Homepage
Paul Samohvalov zeigt unkonventionelle und beeindruckende Photographie aus Russland - besonders die s/w-Motive!
.(Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) — 22.08.2002 — permalink
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@Rene_Haas Danke für den Hinweis mit dem falschen Link!
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