John Ruskin (1819 - 1900) gibt zu Bedenken

Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.

Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld - das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.

 

.(Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) — 22.08.2002 — permalink

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Das Gesicht der Computer

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Es macht mich sehr zufrieden, wenn ich sehe, dass meine Arbeit in der ganzen Welt benutzt wird.

Susan Kare entwickelte die Icons, die jeder kennt. Ihr Auftrag war die Gestaltung der Mac-Oberfläche. Was daraus wurde und wie sie darüber denkt, erfährt man im Interview mit dem Spiegel.

 

.(Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) — 21.08.2002 — permalink

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Augen tränen und brennen - Typo im Web

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Verena Segert zeigt auf screenario.de wie man Schrift in Form bringt. Ihr Credo: weniger ist mehr! Und weil das so ist, sollte man sparsam mit Schrift, Schriftgrössen und deren Auszeichnungen umgehen. Gestaltete Texte sollen das Auge führen und es nicht belasten.

Klingt einfach und das ist es eigentlich auch. Weniger ist wirklich viel mehr!

 

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Die Liebe zu unseren Rechnern…

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Ich habe eine Kaffeetasse mit dem Logo des überragenden Computerherstellers - natürlich war sie kein Werbegeschenk, ich habe sie bestellt und dafür bezahlt. Verrückt, oder?

Peter Cohen, Senior Editor bei MacCentral, legt die Latte höher: vor der E3 und der Macworld setzt er mit dem Rasieren seines Schädels für ein paar Wochen aus, damit die Coiffeure in N.Y., L.A. oder S.F. ihrer Apple-Kreativität freien Lauf lassen können.

Mit dem Apfel auf dem Kopf gleicht er einem Eidgenossen namens W. Tell, der gewissermassen auch zum Shooting Star wurde. Angeblich wurde Cohen von einem Deutschen gefragt: “May I take a picture of your backside?”

Get a Mac!

 

.(Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) — 20.08.2002 — permalink

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budget friendly business paper

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Wir werden oft danach gefragt, wir haben lange danach gesucht und jetzt können wir dank lakepaper eine Lösung bieten. Es ist, als hätte man unser Rufen erhört…

Die Sorten Emotion, New Ecology und Extra verfügen nicht nur über ein sehr breites Sortiment in puncto Grammaturen, sodern man erhält neben einer Vielzahl von Briefhüllen auch Haftetiketten aus Originalpapier. Über die Qualität dieser Papiere braucht man nicht lange reden, wenn man weiss, dass hinter lakepaper das know-how einer legendären deutschen Papiermühle steht, nämlich von Gmund!

Nun ist die letzte Bastion gefallen, die es bislang verhinderte, einen Auftritt für jedes Print-Objekt zu realisieren. Vielen Dank nach Bayern!

 

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Wir sind nicht allein

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Die schwarze Kunst wird von Annette C. Disslin noch liebevoll gepflegt. Bleiklötzle heisst Ihre Seite. Die rührige Druck-Künstlerin verfügt (wie wir auch noch) über einige Kästen voller guter alter Bleilettern. Holzschnitte und Druckgraphik kann man bei ihr bewundern und erstehen. Drucksachen, allesamt mit Herz und Hand auf der Andruckpresse abgezogen, gestaltet sie mit den ihr zur Verfügung stehenden Schriften wie in der guten alten Zeit.
Wir freuen uns über jeden Gleichgesinnten, weiter so!

 

.(Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) — 19.08.2002 — permalink

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Schriften aus der Garage

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Heute bin ich über Garagefonts gestolpert. Geklickt habe ich, weil der Name lustig klang. Der ist aber nicht nur lustig, sondern Programm - eben Schriften aus der Garage. Mal eckig und unkonventionell, mal hip und stylish, auf jeden Fall aber ausgefallen!

 

.(Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) — 18.08.2002 — permalink

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Arbeiten unter 7kb

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Beim 7kb Wettbewerb wurden Webprojekte mit einer Gesamtgrösse unter 7kb ausgezeichnet. Zugegeben, der Wettbewerb ist nicht mehr ganz neu, denn die Deadline war im Oktober 2000, trotzdem Bölling diese Seite eine Erwähnung wert, denn es ist beachtlich, was dort unter dem Motto »Weniger ist mehr« geleistet wurde.

Hier der Claim des Gewinners Sebastian Deutsch:

Dinge werden nicht unbedingt besser je grösser sie sind.

 

.(Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) — 17.08.2002 — permalink

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Vorschau auf red dot design award

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Page Online streift in seinen News schon einmal Preisträger des diesjährigen red dot design awards: den Grand Prix und den Juniorpreis. Die Preisverleihung findet Mitte November statt.

Die Jury hatte alle Hände voll zu tun, wurden doch dieses Jahr wiederum mehr Arbeiten eingesandt als im Vorjahr. Mehr als 2.600 Exponate aus 18 Nationen mussten gesichtet werden. Im Zusammenhang mit der Bewertung gibt Jury-Mitglied Robert Paulmann, Kreativ-Direktor bei MetaDesign (Berlin), zu Protokoll:

Wir haben uns zahlreiche Websites angeschaut, die, was das Visuelle angeht, sauber gestaltet waren, aber es gab nur wenige, bei denen wir sagten: Wow, so etwas haben wir noch nie gesehen?

Wir werden die ausgezeichneten Arbeiten mit Spannung erwarten!

 

.(Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) — 17.08.2002 — permalink

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Paddeln - die letzte und das letzte…

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Runkel bis Laurenburg heisst die letzte Etappe, die auch unsere längste sein sollte: 36 Kilometer, Endspurt inklusive…

Die Route ist abwechlungsreich. Von langweiligen begradigten Abschnitten bis zu wunderbaren natürlichen (oder renaturierten?) Teilen ist alles dabei. Deutsche Brückenbaukunst von gestern (A3) und heute (ICE), gesehen von unten, beeindruckt nur wenig…

Kurz nach den Brücken aber werden wir versöhnt durch die beispielhafte Eintracht und unglaubliche Individualität der Limburger Dauercamper. Respekt! Wir versuchen unsere Schlagzahl erneut zu steigern…

Hinter Limburg wird’s wieder richtig nett, sicherlich einer der schönsten Teile der Lahn. Nach der letzten Schleuse stellen wir fest, dass wir unserem Zeitplan doch deutlich hinterher sind. Wir holen das letzte aus den geschundenen Armen heraus und schaffen das unglaubliche: wir übertreten die auf der Lahn zulässige Geschwindigkeit von 12 km/h.

Ausgepowert, glücklich und ein wenig traurig zugleich kommen wir in Laurenburg an und philosophieren über den nächsten Fluss: Neckar, Regen oder vielleicht gleich die Ardèche?

 

.(Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) — 16.08.2002 — permalink

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Die Burg, die keiner kennt.

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Es war nichts als Zufall, aber der hilft - wie so oft. Sollte es doch nur ein kurzer Geschäftstermin im Rheingau sein. Ich will nach dem Termin wieder zurück zu Bölling als ich einen Turm im Augenwinkel hatte. Wirklich! Ich drehe herum und kreuze durch das kleine Örtchen bis ich die Einfahrt finde. Hohe Bäume, altes Pflaster und eine kleine Burg. Und ich meine auch Burg und nicht Schloss - also richtig alt!

Ich gehe hinein und spreche mit dem Verwalter und mir geht das Herz auf. Genau auf unserer Linie: kein Getue, solides Handeln. Er erzählt vom baldigen Ausbau, denn bislang könne man nur fünf Zimmer anbieten und die seien immer ausgebucht.
A propos buchen, ich frage nach einem Tisch fürs Wochenende. Der Verwalter bejaht und bietet mir einen Tisch an - allerdings Ende September.

Sterne hat das Haus auch, aber davon will hier keiner etwas wissen. Gerade letzte Woche habe man den Testessern nach getaner Arbeit eine Rechnung gereicht und sie darum gebeten, das Haus nirgends zu erwähnen. Werbung oder Publicity? Fehlanzeige. Mund zu Mund lautet die Devise. Gibt’s ein besseres Kompliment?

Ich werde probieren einen Tisch unterhalb der Woche zu ergattern und werde berichten, aber nicht werben. Wer wissen will, wo die Burg versteckt ist, schreibe mir eine Mail.

 

.(Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) — 15.08.2002 — permalink

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Update zu kluger Köpfin

Edlef von NetBib hat das Verschwinden der Dame mit dem klugen Kopf ganz schön in den Bann gezogen.

Folgendes sandte er per mail:

hier die Antwort direkt aus der Bibliothek der FAZ:

“Ich habe dies kurz hier im KollegInnenkreis diskutiert. Wir wissen es leider auch nicht. Außer bis zu der Feststellung, daß diese unsere Zeitung nie ein feministisches Kampfblatt war, kamen wir hier auch nicht weiter. :o)
Es gibt wohl nur die Möglichkeit, hier eine Anfrage beim Marketing oder bei der Geschäftsführung zu starten. Aber interessant ist die Frage schon. Ich habe bis zu Ihrer Anfrage, darüber noch nicht nachgedacht. Auf dem Dach unseres Hauses ist allerdings immer noch die Frau zu sehen. Aber eine Antwort ist dies natürlich nicht.
Herzliche Grüße aus der Welt der klugen (weiblichen und männlichen) Köpfe,....”

Ein wenig später dann noch eine mail:

hier noch ein Nachtrag der Kollegin von der FAZ:

“Ich habe noch einmal kurz recherchiert: Die zeitungslesende Dame wurde bis 1992 eigentlich relativ häufig benutzt. 1992 tauchte sie nocheinmal in einer Werbekampagne auf. Natürlich wurden in der S&F-Werbekampagne *Dahinter steckt immer ein kluger Kopf* auch Frauen fotografiert. Aber seit einiger Zeit taucht als Signet tatsächlich nur noch der Mann auf. Warum, weiß ich auch nicht.”

 

.(Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) — 15.08.2002 — permalink

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Kanu - Fortsetzung

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Das ist sie, die Tagesetappe des dritten Tages, nur ein kleiner Teil vor Weilburg fehlt.

Das Highlight des Tages ist ohne Zweifel der Weilburger Schiffstunnel - ein Relikt aus der Zeit, als die Lahn Wasserstrasse von wirtschaftlicher Bedeutung war.

Mit dieser Attraktion kommt nun Verkehr auf, denn vor dem Tunnel ist Einsetzstelle verschiedener Anbieter von Tagesouren. Es geht zu wie in Frankfurt auf der Zeil; nicht schnell, aber mindestens genau so durcheinander. Vorbei sind die ruhigen Zeiten - Naturerlebnis für Stadtkinder: diejenigen ohne Walkman auf den Ohren schreien und kreischen. Kanufahren muss etwas mit Abenteuer zu tun haben.

Die selbst zu bedienende Doppelschleuse hinter dem Tunnel bereitet dem selbst ernannten Schleusenmeister - Teilnehmer einer organisierten Tagestour und wohl auch aus einer grossen Stadt - kein Problem. Majestätisch blickt er aus seiner Camel-Trophy-Weste auf uns herab und müht sich möglichst professionell zu wirken. Nach einiger ereignisloser Zeit entschliessen ich mich, ihn darauf aufmerksam zu machen, dass die Scheuse auch in 100 Jahren nicht leer läuft, wenn man auf der Bergseite nicht schliesst. Schade, bis dahin sah’s wirklich gekonnt aus ...

Nach der Schleuserei machen wir Dampf und führen den Namen unseres Bootes ad absurdum. Manche der Verfolger kentern auf den ersten Metern und der Rest kann unsere Pace nicht halten - die Besatzung der »Follow Me« grinst breit ...

 

.(Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) — 15.08.2002 — permalink

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Nicht geübt und doch gleich gekonnt…

Morgen liefert Bölling ein paar Visits zum Kunden, auf die wir aus besonderem Grund ein klein wenig stolz sind. Nicht weil wir finden, dass wir toll gedruckt haben - darüber sollen andere befinden. Vielmehr freuen wir uns, dass wir die Idee hatten und diese abgeschaut wurde. Und das auch noch beim ersten Job mit dieser Agentur - einen schönen Gruss nach Mainz, schnell gelernt!

Unsere Visitenkarte macht’s vor, dass da wo Licht ist auch Schatten sein muss. Soll heissen, dass man auch ein paar Gedanken an die Rückseite verschwenden sollte. Prägt man auf der einen Seite etwas hoch, kann man die Kehrseite doch prima in die Gestaltung einbinden, oder?

Deshalb an dieser Stelle das Muster zum Abkupfern:

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.(Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) — 14.08.2002 — permalink

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Paddeln - die dritte, am zweiten Tag

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Die Knochen taten weh, als es morgens wieder ans Ruder ging. Kein Wunder, denn 35 Flusskilometer am ersten Tag zu machen, ist eines der schönsten Beispiele unsäglicher Selbstüberschätzung.

Der Männerbadeverein lud zwar zur Erholung ein, aber irgendwie fanden wir den Namen des 1875 gegründeten Clubs einfach zu befremdlich…

Spannung kommt in Giessen auf, denn dort sind zwei Bootsgassen zu überwinden. Es erinnert an Wasserrutschen aus Vergnügungsparks - klasse! Unten angekommen schauen wir in die traurigen Gesichter einer Familie. Die Strömung nach der Gasse kann verheerend sein, wenn man quer dazu kommt. Ein Glück, wir konnten die »Follow Me« auf Kurs halten.

Ein Gewitter dämpft die Stimmung und stärkt den Fluss! Anderthalb Stunden unter einer Brücke, na prima.

Camp No. 3 ist in Selters. Wir mussten uns der Natur beugen und schaffen so nur 21 Kilometer.

 

.(Javascript muss akziviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) — 14.08.2002 — permalink

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