Fotographie einer Stahlstichprägung des Kleinbuchstabens 'g'

Feine Eleganz

Der Stahlstich steht in der Tradition des Kupferstichs. Verstaubt und antiquiert ist er deshalb noch lange nicht. Für den einen eine Pflicht, für den anderen die Kür: der eigene Name in seiner einprägsamsten Form zu Papier gebracht.

Verfahren

Der Prägestempel wird in guter alter Tradition meisterlich von Hand graviert. Die zu prägenden Motivteile werden tiefgestochen. Diese Vertiefungen werden mit Farbe gefüllt und der Bedruckstoff hineingeprägt. Auf diese Weise erfüllt der Stahlstich die eigentliche Wortbedeutung eines Präge-Druck-Verfahrens.

Varianten

Auf dem alten Kontinent pflegt man den Stahlstich unter Verwendung von Lackfarbe. Ein feiner Seidenglanz ist das Charakteristikum dieser traditionellen Spielart. Zur Abgrenzung gegenüber dem Thermo-Reliefdruck wird in Nordamerika die Umsetzung unter Verwendung von Farbe auf Wasserbasis bevorzugt. Die Reliefhöhe ist geringer und die Oberfläche gänzlich matt. Selbstverständlich, daß wir Ihnen beide Ausführungen bieten können.

Einsatz

Briefbogen, Visitenkarten, Folder, Broschuren — eigentlich überall, wo zurückhaltende Eleganz bis ins feinste Detail gefordert ist.

Do's & Dont's

Feinste Linien, Schraffuren oder winzige Typo — hier kann der Stahlstich seine Stärken voll ausspielen. Flächen und breite Linien erfordern dagegen eine Umsetzung im Kreuzlinienraster.

Außerdem ist ein klein wenig Geduld nötig. Die Verarbeitung auf modernen und leistungsfähigen Laser-Drucksystemen stellt keine Schwierigkeit dar — allerdings erst nach vollständiger Trocknung. Diese ist nach ungefähr ein bis drei Wochen erfolgt; oftmals auch früher.